Horst Antes, Bilder
Seit den 80er Jahren arbeitet Horst Antes an der Figur des Hauses, eines Hauses ohne Fenster und Tür.
Zeremonielle Tongefäße der Ewe
In der Wodun Religion der Ewe im Südosten Ghanas und in Benin verkörpern Tongefäße die rituelle Bindung zwischen Menschen und Göttern, eine Beziehung wechselseitigen Gebens und Nehmens.
Seit vielen Jahrzehnten widmet sich Horst Antes der außer-europäischen und nicht-akademischen Kunst. Die Tongefäße sind Teil seiner umfangreichen Sammlungen.
Boschetto
Der Boschetto liegt am Hang über dem Haus. Horst Antes’ Ziel ist es, hier eine Balance zwischen der umgebenden Natur und seinen Arbeiten zu finden.
Ein Haus ein Bild
Chiesa di San Giorgio allo Spadaio
Die Chiesa di San Giorgio alle Spadaio ist eine kleine, entweihte Kapelle aus dem 12. Jahrhundert in der Gemeinde Barberino Tavarnelle. Sie liegt am Straßenrand und ist normalerweise nicht zugänglich. Zur Zeit ist eine größere Arbeit von Horst Antes dort untergebracht. Von Sicellino aus ist ein Besuch der Kapelle möglich.
Poesielesung im Boschetto
Mit Paola Ballerini,
Barbara Pumhösel, Barbara Serdakowski, Joachim Sartorius
Die Sprache der Poesie gesellt sich zu den Bäumen, Pflanzen und Skulpturen des Boschetto, eines kleinen, ansteigenden Wäldchens. Internationale AutorInnen aus der Region und solche, die Sicellino verbunden sind, sprechen beim Gang durch den Boschetto an.
Paola Ballerini studierte Philosophie, lebt in Florenz und publizierte verschiedene Lyrik-Bände.
Barbara Pumhösel ist in Österreich geboren und lebt seit 1988 in Bagno A Ripoli. Sie veröffentlicht Lyrik und Prosa, übersetzt und schreibt Kinderbücher.
Barbara Serdakowski, Schriftstellerin, hat drei Romane und drei Gedichtbände veröffentlicht und lebt seit 1996 in Italien.
Joachim Sartorius lebt in Berlin und ist Lyriker, Jurist, Diplomat, Übersetzer und war Intendant der Berliner Festspiele.
Giovanni Cioni, Per Ulisse
Die Filme Giovanni Cioni’s werden vom Leben ihrer Protagonisten inspiriert und mit ihnen gemeinsam realisiert. Oft sind es die Schwachen, Verfemten, Ausgegrenzten, die in seinen Filmen zur Sprache kommen und befreiend-poetische Bildwelten generieren.
Per Ulisse entstand in einem sozialen Zentrum in Florenz. Cioni begleitet ehemalige Drogenabhängige, Gefängnisinsassen, Obdachlose, Psychiatrie-Patienten. Die Einsamkeit ihrer Schicksale schwillt zu einer Flut von außerordentlichen Lebensläufen an. Die Jury des 54. Festival dei Popoli zeichnete Per Ulisse als besten Spielfilm aus, weil „er unauslöschliche Momente des Erzählens und Spielens in exzentrisches Kino verwandelt, uns das tiefe Gefühl des Zuhörens zurückgibt, offen zu sein und mit unserem eigenen Körper auf die Erfahrungen, die Zerbrechlichkeit, den Wahnsinn, die Freude und die innewohnende Schönheit anderer Menschen zu reagieren.“






























































































